Spiel mit und rede darüber!

15.12.2016 |  Best Practice Beispiel gesucht... – Spielen fördert die soziale Kompetenz und ist wichtig für die Entwicklung der Kinder. Dies bestätigen immer wieder hochangesehene Wissenschaftler wie u.a. Neurobiologe und Autor Prof. Dr. Gerald Hüther, der dazu an der Universität Göttingen geforscht hat.
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Allerdings haben Eltern beim Thema Spielen meist Bausteine, Puppen, Autos oder Brettspiele im Sinn. Im Gegensatz zu Kindern und Jugendlichen, die oft Videospiele bevorzugen, welche ein hohes Diskussionspotential innerhalb von Familien in sich bergen.

Auf vielen Wunschzetteln ans Christkind stehen Videospiele der unterschiedlichsten Art ganz oben, von „Jump and Run“ über „Autorennen“ bis hin zu den „Ego-Shooter“ Spielen. Viele Eltern lehnen diese Art der Spiele generell ab.

„Wir finden, dass es wichtig ist, sich mit diesen „verteufelten“ Spielen auseinanderzusetzen und in einen Dialog mit den Jugendlichen und ihren Spielwünschen zu treten. Für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, beim Spielen auch soziale Anerkennung in ihren Peergroups zu erlangen“, erklärt Familienbundpräsident Vbgm. Mag. Bernhard Baier, selbst Vater von vier Kindern und führt aus: „Es ist nicht notwendig, selbst Experte auf diesem Gebiet zu werden. Da können ruhig die Kinder die Nase vorne haben. Aber miteinander über die Spiele zu reden, sich die Spiele erklären zu lassen und auch einmal mitzuspielen, bringt Annäherung in der oft stürmischen Zeit der Pubertät und Abgrenzung. Wichtig ist auch ein Auge drauf zu haben, was die Kinder spielen, wie viel und wie lange sie spielen. Es macht zum Beispiel durchaus Sinn zu sagen: „Jetzt ist genug. Da ist ein Speicherpunkt. Wir speichern und für heute ist Schluss“ anstatt eines „brachialen“ Abdrehens.“

Und genau nach dem Motto „Spiel mit und rede darüber“ tritt der Familienbund in Dialog mit den Familien. „Uns interessiert, wie Familien mit der Herausforderung Videospiel umgehen und was dabei so erlebt wird. Wir suchen - angelehnt an wirtschaftliche Ideenwettbewerbe - Best Practice Beispiele aus dem Unternehmen Familie“, lädt der Familienbundpräsident Familien aus ganz Österreich ein, ihre Lösungen in Sachen „Konfliktpotential Videospiel“ vorzustellen. Die Einsendungen können in schriftlicher oder auch digitaler Form erfolgen. „Ganz gleich ob Brief, Email, Video-Beitrag - alles ist möglich“, freut sich Bernhard Baier auf zahlreiche Einsendungen. Alle Beiträge werden auf unserer Homepage veröffentlicht. Als Belohnung winken wieder tolle Sachpreise.




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