Tirol: Forderungen an Familienministerin Karmasin

25.08.2014 |  Mehr Anerkennung für Familien – Mut zum Kind für junge Paare!
Ministerin Karmasin auf den Weg in den Sillpark

Ministerin Karmasin (2.v.r.) mit Roman Eberharter auf den Weg in den Sillpark

Ministerin Karmasin am Boden mit Kindern

Ein Besuch im Kinderparadies im Sillpark

Gruppenbild mit Kindern

Alle Fotos: © Thomas Steinlechner für Sillpark

Anlässlich ihres Tirol-Besuches übergaben Roman Eberharter und Mag. Matthias Hofer die familienpolitischen Forderungen des Familienbundes Tirol an Familienministerin Dr. Sophie Karmasin.

  1. Besserer Mix und höhere Dotierung der Familienförderung (Geld, Sachleistung, Steuer) zur Stärkung der Wahlfreiheit für Eltern. Länder wie Frankreich machen es vor: Sie investieren nicht nur deutlich mehr in Familien (Frankreich ca. 4% des BIP, Österreich ca. 3% des BIP) sondern verteilen das Geld auch besser. Familienleistungen teilen sich in Frankreich auf direkte Geldleistungen, Sachleistungen (z.B. Kinderbetreuungseinrichtungen, etc.) und steuerliche Erleichterungen zu etwa gleichen Teilen auf, während in Österreich die steuerliche Entlastung von Familien praktisch nicht existent ist. So schafft man Wahlfreiheit für Eltern, die aus einem Mix an Fördermaßnahmen das individuell beste Angebot wählen können.

  2. Mehr Anerkennung für die wertvolle Arbeit der Familien – Mut zum Kind für junge Paare. Geld ist für Familien wichtig, aber längst nicht alles. Wichtig ist es ebenso, ein gesellschaftliches Klima der Wertschätzung gegenüber Familien zu etablieren. Kinder sind keine „Belastung“ sondern Bereicherung und Zukunft. Hier muss die Politik mit gutem Beispiel vorangehen.

  3. Betreuungsangebote flexibler bei Öffnungszeiten und Mindestzahlen für Gruppeneröffnungen machen. Die Arbeitswelt von heute ist schnelllebiger geworden und ständiger Veränderung unterworfen. Deshalb müssen auch die Betreuungsangebote flexibel auf geänderte Rahmenbedingungen für Eltern reagieren können. Klar ist, dass das vor allem Gemeinden und Kommunen vor große Herausforderungen stellt. Wir fordern daher Unterstützungsmaßnahmen für den Zusammenschluss mehrerer Gemeinden zu einem „Betreuungsverbund“, der sicherstellen soll, dass jene Eltern, die Kinderbetreuung brauchen, diese auch in guter Qualität und im benötigten Zeitausmaß bekommen.

  4. Familienfreundliche Arbeitgeber vor den Vorhang holen. Jeder kennt das Problem: Eigentlich sollte man schon längst am Arbeitsplatz sein und sitzt stattdessen immer noch beim Arzt, weil das Kind krank geworden ist. Arbeitgeber, die auf die besonderen Bedürfnisse von Familien Rücksicht nehmen, sind leider noch keine Selbstverständlichkeit. Jene, die das tun, gehören daher besonders lobend vorgestellt.

  5. One-Stop-Shop für Familienförderungen nach dem Modell „Sillpark“ bundesweit umsetzen. Das Land Tirol zeigt in Kooperation mit dem Einkaufszentrum „Sillpark“ in Innsbruck beispielhafte Bürgernähe. Ob Fragen zu Förderungen, Familienpass oder Freizeitaktivitäten – die Familien-Info MitarbeiterInnen im Sillpark helfen gerne kostenlos und niederschwellig weiter während die Kinder sich in der Zwischenzeit im angrenzenden Kinderparadies austoben können. Und: Die Familieninfo hat die gleichen Öffnungszeiten wie alle anderen Geschäfte im Sillpark!




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